Wudang 2013 195

Das Xingyiquan ist die härteste der 3 Inneren Kampfkünste und zeichnet sich durch offensive, geradlinige Angriffsbewegungen aus. “Xing” heißt Form, “Yi” bezeichnet den Willen bzw. den fokussierten, aufmerksamen Geist, “Quan” ist die Faust. Oft wird Xingyiquan als Form-Geist-Boxen übersetzt. Nur mit zielgerichteter fokussierter Aufmerksamkeit entwickeln die vorwärtsdrängenden Bewegungen ihre vehemente Kraft.

Birte Xingyi

Die fünf Grundtechniken leiten sich von der daoistischen Lehre der fünf Wandlungsphasen ab:
Pi Quan – spaltende Faust (Metall)
Zuan Quan – bohrende Faust (Wasser)
Beng Quan – schmetternde Faust (Holz)
Pao Quan – hämmernde Kanonen-Faust (Feuer)
Heng Quan – kreuzende Faust (Erde)
Die Grundtechniken des Xingyi finden sich schon in Aufzeichnungen der Sanfeng-Ära. Später wurde Zhang Zhan Kui (Schüler der Bagua-Koryphäe Dong Hai Chuan) als Xingyiquan-Kämpfer berühmt.

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